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03.10.16 20:21 Alter: 318 Tage
Kategorie: Abtei Marienmünster
Von: ES

Die Spur von morgen

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Nicht mehr am alten Platz ist der  Gott unserer Väter...

Am 2.Oktober hat die ehrwürdige Abteikirche ihr buntes Pfingstwunder erlebt. 5 Solisten, 10 Musiker und ein 35köpfiger Chor unter der Leitung von Michaela Gröne, haben am Sonntag Abend das Oratorium "die Spur von morgen" aufgeführt. Das Musikstück vertont den Teil der Apostelgeschichte, in der aus Saulus, einem der effektivsten Christenverfolger, Paulus, ein großer Apostel wird. Christina Ahlemeyer und Josef Fuhrmann haben mit ihren schauspielerischen Einlagen gekonnt die Aufbruchsstimmung der jungen Kirche mit der Umbruchstimmung der Kirche im Erzbistum Paderborn 2000 Jahre später verbunden.

Wenn es um die Kirche geht, lesen und hören wir in den letzten Jahren immer wieder die Frage: „Wofür bist du da, Kirche im Erzbistum Paderborn?“ Und aus dieser Frage spricht nicht nur die Unsicherheit über den Weg der Kirche in den kommenden Jahren, es ist auch eine Frage an jeden von uns: „Wofür und warum und vielleicht auch noch woran ... soll, kann ich glauben?“ Machen wir uns nichts vor, diese Frage ist nicht mal eben im Vorübergehen zu beantworten, auch nicht nur im Blick nach hinten, diese Frage sucht eine Antwort in diesem Leben, was wir heute als Gemeinde im Kleinen und als Gesellschaft insgesamt leben. Welchen Weg wollen wir einschlagen, welcher Spur folgen?

In dem Musikstück „Die Spur von morgen“, komponiert von einem der bekanntesten christlichen Popularmusiker der Gegenwart, Gregor Linßen, gehen die Dialoge, die Lieder genau dieser Frage nach. Die Gruppe GEGENWIND und der Projektchor Marienmünster (40 Sängerinnen und Sänger, darunter auch 5 Firmbewerber) und weitere Instrumentalisten sowie die Techniker der Veranstaltungstechnik Neumann GbR haben mit Begeisterung die über 300 Zuschauer und Zuschauerinnen in ihren Bann geschlagen und den Kirchenraum in ein reiches Farbenspiel und mitreißende Klänge getaucht. Die Begeisterung für die Sache Jesus war ansteckend. Zum Schluß wurde den Besuchern der Hinweis gegeben: „Wenn seine Spur nicht vergehen soll, kommt es auf meine Schritte an…“

Ein Dank geht an alle, die für das Gelingen des Abends beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an den Pfarradministrator Pastor Stefan Siebert, der geduldig die umgebaute Kirche ertragen und mit aufmunternden Worten die Akteure zu jeder Zeit unterstützt hat.

Gefördert wurde die Aufführung vom Musikfond des Erzbistums Paderborn: Opens external link in new window„it-sounds-god“.

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